Forellenhof - Gaststätte

Liebe Gäste,
zwar fernab von der Welt, aber nicht weltfremd, leben im Erzgebirge einfache, fleißige und gastfreundliche Menschen.
Das Erzgebirge, reich an Silber-, Kupfer-, Zinn-, und Uranerzen gab den hier ansässigen Bergleuten, Hochöfnern, Köhlern, Hammerschmieden, Waldarbeitern und Bergbauern über Jahrhunderte lang Lohn und Brot. Schon um 1400 und noch bis 1870 wurde in dem hiesigen, noch als Wahrzeichen aus vergangener Zeit sichtbaren Hochofen das Erz aus dem Gestein geschmolzen.

Nach dem Niedergang des Bergbaues nutzte das emsige und bodenständige Volk die Wasserkraft.
Papiermühlen, Sägewerke, Spinnereien, Spulereien und Webereien entstanden entlang des Preßnitzbaches. Auch unser Forellenhof war um die Jahrhundertwende (1800-1900) ein Sägewerk (oberes Foto zeigt die jetzige Pension), getrieben von einem Wasserrad. Später wurde das Gebäude von Onkel Max und Onkel Fritz als Zwirnerei genutzt (Foto unten ehemaliges Gebäude jetzt Gaststätte).
Die volkseigene Wirtschaft hat dann dem Verfall des Hauses freien Lauf gelassen und es stand als Zeitzeuge einer verlorenen Epoche.

Erst im Frühjahr 1989 wurde es uns möglich, das Erbe unserer Vorfahren vor dem völligen Zerfall zu retten und ab Sommer 1991 in diese gastliche Einkehrstätte umzuwandeln. Als 1. Haus am Ortseingang soll es auch vom Beginn einer neuen Ära zeugen und die Menschen wieder in Geselligkeit und erzgebirgischer Gemütlichkeit zusammenführen!

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